Die Bildqualität von Überwachungskameras wird durch ihre Auflösung bestimmt. Die von einer Überwachungskamera gelieferte Bildqualität wird dabei entscheidend durch die Auswahl des richtigen Bildsensors und DSP-Chips beeinflusst. Außerdem muss stets die Bildauflösung mit berücksichtigt werden. Je höher Ihre Anforderungen, desto höher die von Ihnen benötigte Bildqualität.
Auf dem Bildsensor befinden sich lichtempfindliche Zellen. Trifft Licht in kontrollierter Weise (zeitlich begrenzt) auf die Sensorflächen, so reagieren diese mit Farbentwicklungen, die anschließend digitalisiert ausgegeben werden. Die Anzahl der sich auf dem Bildsensor befindlichen Zellen gibt Aufschluss über die Auflösung. Bildsensoren werden von diversen Herstellern wie z. B. Sony, Panasonic und Sharp in unterschiedlichen Ausführungen und mit unterschiedlicher Qualität produziert. Für die Qualität der Bilder ist die Größe und Art des verwendeten Chipsatzes entscheidend.
Chipgröße
Die Größe der Sensoren wird in Zoll angegeben (1/2”, 1/3”). Bei der Wahl des für Ihre Zwecke geeigneten Bildsensors sollte die Chipgröße mit berücksichtigt werden, da diese den sichtbaren Bildabschnitt und den Erfassungswinkel der Kamera entscheidend beeinflusst.
Chipsatz
Es sind unterschiedliche Ausführungen von Bildsensoren erhältlich, und das Produktangebot wird in regelmäßigen Abständen erweitert. Die derzeit am häufigsten für Überwachungskameras verwendeten Arten von Bildsensoren sind CCD- und CMOS-Sensoren. CCD-Sensoren finden eine breite Anwendung in der analogen Überwachungstechnik, wohingegen CMOS-Sensoren immer häufiger in Netzwerkkameras zum Einsatz kommen.
Die Aufgabe eines DSP-Chips (digitaler Signalprozessor) besteht in der Regel darin, die vom Bildsensor erhaltenen Signale zu weiterzuverarbeiten, zu optimierten und als Videosignal wiederzugeben. Dabei werden je nach Art des verwendeten DSP-Chipsatzes Funktionen wie AWB, AGC, LOW Smear usw., ausgeführt. Diese Filter und Funktionen können erheblich zur Verbesserung des Bildsignals beitragen.
Die Auflösung oder Bildgenauigkeit wird entscheidend durch die verwendeten Bildsensoren beeinflusst. Je mehr lichtempfindliche Zellen sich auf dem Bildsensor befinden, desto genauer kann das Bild digitalisiert werden. Die Bildauflösung wird in TVL angegeben. Unter TVL (TV-Linien) versteht man die Anzahl an horizontalen Linien, die von einer Kamera produziert werden. TVL dienen als Maß für die Auflösung oder Bildschärfe. Je höher der TVL-Wert, desto besser die Aufnahmequalität der Kamera. Derzeit sind Kameras mit Auflösungen von bis zu 600TVL im Handel erhältlich.
Bitte beachten Sie auch, dass die Qualität des benutzten Aufnahmegerätes ebenso Einfluss auf die Qualität des aufgenommenen Videomaterials hat. Wenn Sie z. B. eine hochauflösende Kamera aber einen Videorekorder mit niedrigem Auflösungsvermögen benutzen, erhalten Sie dennoch Überwachungsaufnahmen mit niedriger Auflösung.